Die Lehrerinnen und Lehrer der Polytechnischen Schule Mayrhofen sind bemüht, die Erwartungen der Eltern und der Arbeitswelt wahrzunehmen. Sie fördern und unterstützen die Jugendlichen im Hinblick auf ihre individuelle Entwicklung und ihre persönlichen Ziele.
Dabei bietet die PTS Mayrhofen individuelle Unterstützung an. Die PTS Mayrhofen ist zwar nur auf ein Jahr angelegt, in diesem bietet sie aber neben einer grundlegenden Allgemeinbildung, auch Berufsorientierung und eine praxisnahe Berufsgrundbildung in den Fachbereichen an.

Unser Bildungsangebot im Überlick:

Berufsorientierung | Berufsgrundbildung | Allgemeinbildung

  • Umfassende Berufsorientierung
  • Individuelle Berufsberatung
  • Berufspraktische Wochen ("Schnupperwochen")
  • Professionelles Bewerbungstraining
  • Gezielte Berufsgrundbildung
  • Grundlagen für Lehre mit Matura
  • Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • Teilnahme an Projekten bzw. Wettbewerben
  • Grundlegende Allgemeinbildung
  • Leistungsdifferenzierter Unterricht
  • Vorbereitung für den Übertritt in eine weiterführende Schule
  • Vermittlung von Normen und Werten unserer Gesellschaft

Ablauf des Schuljahres


ORIENTIERUNGSPHASE
In den ersten Wochen liegen die Schwerpunkte in der Berufsorientierung, im Kennenlernen und der Entwicklung der Selbst- und Sozialkompetenz. Es werden zweitägige Kennenlerntage abgehalten, die angebotenen Fachbereiche und diverse Zusatzangebote vorgestellt und die eigenen Talente und Interessen gemeinsam mit den Lehrpersonen analysiert. Ein einwöchiges Schnupperpraktikum in einem Betrieb und Betriebsbesichtigungen erweitern die Berufsorientierung. Basierend auf internationalen Bildungsstandards wird das europäische Sozialkompetenz-Zertifikat (ECo-C) unterrichtet.

SCHWERPUNKTPHASE
Die Jugendlichen wiederholen, vertiefen und erweitern ihre Allgemeinbildung. Des Weiteren beginnt nun die spezifische Ausbildung im gewählten Fachbereich, in dem eine gezielte Berufsgrundbildung vermittelt wird. Bildungs- und Berufswege werden näher betrachtet und die jeweiligen Anforderungen der Berufswelt mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen verglichen. Die zweite berufspraktische Woche ermöglicht es den Jugendlichen, vor Ort in mögliche Berufe hineinzuschnuppern. Zusätzlich wird ein professionelles Bewerbungs-training durchgeführt.

VERTIEFUNGSPHASE
Lehrstellen (ev. Schulplätze) werden angebahnt und fixiert. An der Umsetzung der eigenen gesetzten Ziele wird konsequent weitergearbeitet. Basierend auf der jeweiligen Berufswahlentscheidung findet eine individuelle Förderung in den Kernfächern (D, M, E) statt. In den Fachbereichen erhalten die Schüler eine vertiefte Berufsgrundbildung und die Chance, sich entsprechend ihrer Berufswahl im Rahmen von Projekten tiefergehend ins Berufsfeld einzuarbeiten. Es werden die besten Voraussetzungen für den weiteren Lebensweg geschaffen.

Auszug aus dem Lehrplan

Download: Gesamter Lehrplan der PTS
Hier finden Sie die den gesamten Lehrplan der Polytechnischen Schule als Download zur Verfügung gestellt

Allgemeines Bildungsziel

Die Polytechnische Schule hat die Aufgabe, auf das weitere Leben und insbesondere auf das Berufsleben vorzubereiten. Die Schüler sind je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in Lehre und Berufsschule bestmöglich zu qualifizieren sowie für den Übertritt in weiterführende Schulen zu befähigen. Von ihrer persönlichen Situation ausgehend sind die Jugendlichen durch Vertiefung und Erweiterung der Allgemeinbildung sowie durch Vermittlung einer Berufsorientierung und einer Berufsgrundbildung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und für eine weitere Ausbildung zu motivieren und zu befähigen.
Der Unterricht baut auf die Vorbildung der ersten acht Schulstufen auf und hat im Sinne der Allgemeinbildung und Berufsgrundbildung zum Ziel, dass die Schüler
  • für das weitere Leben bedeutsame Fähigkeiten und Kenntnisse vertiefen und erweitern,
  • sich mit wesentlichen Fragen ihres zukünftigen Lebens auseinandersetzen,
  • ihre Kreativität entwickeln,
    ihr Urteils- und Entscheidungsvermögen ausbauen,
  • theoretisch und praktisch Erlerntes auf neue Situationen anwenden,
  • Vorteile und Eigenarten einer Dualität von Arbeit und Ausbildung erkennen und nutzen lernen,
  • durch praktisches, beruflich anwendbares Lernen auf einen frühen Berufseintritt vorbereitet werden,
  • persönliche und berufliche Handlungsfähigkeit (Selbst, Sozial- und Sachkompetenz) entwickeln und
  • sich auf Mobilität und lebensbegleitendes Lernen einstellen.

Unterrichtsgegenstände und Stundentafeln

In den Unterrichtsgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache Englisch und Mathematik erfolgt eine Differenzierung nach Leistung. In Anlehnung an die Berufsschulen werden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen die Schüler/innen in zwei Leistungsniveaus geführt:

  • LvB - Leistungsgruppe mit vertieftem Bildungsangebot
  • LnE - Leitsungsgruppe mit normalen Erfordernissen

Schulautonome Stundentafeln

Pflichtgegenstände Wochenstunden
Summe 16 - 20
Religion 2
Berufsorientierung und Lebenskunde 2 - 3
Politische Bildung und Wirtschaftskunde 1 - 3
Deutsch 2 - 4
Lebende Fremdsprache Englisch 2 - 4
Mathematik 2 - 4
Naturkunde, Ökologie, Gesundheitslehre 1 - 3
Bewegung und Sport 1 - 3
Alternative Pflichtgegenstände - Technische Fachbereiche
FB Metall und Elektro Wochenstunden
Summe 12 - 16
Technisches Seminar 1 - 3
Technisches Zeichnen 2 - 4
Fachkunde 1 - 3
Werkstätte 5 - 9
FB Bau und Holz Wochenstunden
Summe 12 - 16
Technisches Seminar 1 - 3
Technisches Zeichnen und Konstruktionsübungen 2 - 4
Fachkunde 1 - 3
Werkstätte 5 - 9
Alternative Pflichtgegenstände - Wirtschaftlich/sozial/kommunikative Fachbereiche
FB Dienstleistungen und Handel-Büro Wochenstunden
Summe 12 - 16
Buchführung und Wirtschaftsrechnen 1 - 3
Textverarbeitung 1 - 3
Kommunikation, Werbung 1 - 3
Human-kreatives Seminar und fachpraktische Übungen 2 - 4
Betriebswirtschaftliches Seminar und angewandte Informatik 2 - 4
Kreatives Gestalten 2 - 4
FB Tourismus und Gesundheit-Soziales Wochenstunden
Summe 12 - 16
Buchführung und Wirtschaftsrechnen 1 - 3
Textverarbeitung 1 - 3
Kommunikation, Werbung 1 - 3
Human-kreatives Seminar und fachpraktische Übungen 2 - 4
Erweiterte Gesundheitslehre 1 - 3
Ernährung, Küchenführung, Service 2 - 6
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